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Afrika - das letzte große Abenteuer


Zugegeben, Afrika ist nichts für schwache Gemüter. Afrika braucht Menschen mit echtem Unternehmergeist, mit Charaktereigenschaften und Wesenszügen von Pionieren, Abenteurern und Entdeckern.

Wer ernsthaft darüber nachdenkt, in Afrika Geschäfte zu machen, die über das reine Portfolio-Investment hinausgehen – wer also erwägt, vor Ort unternehmerisch aktiv zu werden, Direktinvestitionen zu tätigen, als Manager eines westlichen Unternehmens Verantwortung vor Ort zu übernehmen, oder zunächst nur den Markt persönlich zu erkunden, sollte sich bei den folgenden Ausführungen irgendwo wiederfinden.

Pioniere betreten Neuland, machen etwas zum ersten Mal. Sie versuchen Dinge, die nur wenige Menschen vor ihnen versucht haben. Pioniere haben häufig mit dem Unverständnis der Mehrheit ihrer Mitmenschen zu tun, doch das kümmert sie wenig. Sie sind visionär veranlagt. Sie verlassen die ausgetretenen Pfade, die gewohnte, vertraute Umgebung und lassen sich auf etwas Neues ein. Dabei denken und handeln sie nicht halbherzig, ängstlich, zögernd oder wankelmütig, sondern fest entschlossen, vorwärts strebend und guten Mutes.

Abenteurer begreifen Schwierigkeiten als Herausforderungen. Scheinbar unüberwindliche Hindernisse untersuchen sie näher, um vielleicht doch einen Weg zu finden, sie zu übersteigen oder zu umgehen. Abenteurer im positiven Sinne sind mutig, selbstbewusst, stark, umsichtig, zielstrebig und kämpferisch. Sie gehen kalkulierte Risiken ein, um ein bestimmtes Ziel zu erreichen. Menschen mit diesen Einstellungen haben beste Chancen, um in Afrika Erfolg zu haben.

Bruecke in Tete

Davon deutlich zu unterscheiden sind Abenteurer im negativen Sinne, die eher mit den Begriffen tollkühn, draufgängerisch, waghalsig oder gar todesmutig beschrieben werden können. Spieler und Zocker gehen Risiken ein um des Nervenkitzels wegen. Wer mit dieser Einstellung nach Afrika kommt, wird scheitern. Davon deutlich zu unterscheiden sind Abenteurer im negativen Sinne, die eher mit den Begriffen tollkühn, draufgängerisch, waghalsig oder gar todesmutig beschrieben werden können. Spieler und Zocker gehen Risiken ein um des Nervenkitzels wegen. Wer mit dieser Einstellung nach Afrika kommt, wird scheitern.

Entdecker nutzen Chancen, die sich plötzlich und unerwartet auftun. Sie sind bereit und in der Lage, sich rasch auf neue Situationen und Entwicklungen einzustellen und sich flexibel anzupassen. Querdenker, die jenseits etablierter Denkmuster und Verhaltensweisen neue Varianten ausprobieren, können in Afrika erfolgreich neue Wege beschreiten.Entdecker nutzen Chancen, die sich plötzlich und unerwartet auftun. Sie sind bereit und in der Lage, sich rasch auf neue Situationen und Entwicklungen einzustellen und sich flexibel anzupassen. Querdenker, die jenseits etablierter Denkmuster und Verhaltensweisen neue Varianten ausprobieren, können in Afrika erfolgreich neue Wege beschreiten.

In Afrika ist noch vieles unentdeckt, unerschlossen, unerforscht:

In Mosambik nach Erzen suchen, in Sambia nach öl bohren, im Kongo Finanzdienstleistungen anzubieten, in Luanda ein Hotel zubauen, in Lagos eine Unternehmensberatung zu gründen, in Liberia eine Möbelfabrik aufzubauen, oder an der westafrikanischen Küste eine Fischfarm zu errichten -das sind nur einige von vielen konkreten Möglichkeiten, in Afrika zu investieren.
Diese Schätze zu heben ist jedoch keineswegs ein Kinderspiel.

Wo liegen für Geschäftsleute die entscheidenden Herausforderungen?

Wen diese Hindernisse abschrecken, sollte nicht nach Afrika kommen.

Pioniere, Abenteurer und Entdecker hingegen machen das Beste daraus. Sie wissen, dass gerade aus der Tatsache, dass bisher nur wenige Investoren und Geschäftsleute ihren Weg nach Afrika gefunden haben, für sie die besten Chancen erwachsen. Erwachende Märkte mit Wachstumspotenzial in fast allen Branchen und einer Fülle an unbesetzten Marktnischen bieten Betätigungsmöglichkeiten in Hülle und Fülle.

Viele Leute bringen die weit verbreitete Armut als Einwand gegen geschäftliche Investitionen vor. Tatsächlich ergeben sich aus dem hohen Anteil armer Bevölkerungsschichten an der Gesamtbevölkerung Afrikas besondere Herausforderungen an Geschäftsmodelle und -prozesse in diesem Teil der Welt. Die Zielgruppen und Märkte am unteren Rand der Wohlstandspyramide (Base Of The Pyramid = BOP-Märkte) sind riesig und noch nahezu unerschlossen.

An dieser Stelle sollten Investoren und Geschäftsleute jedoch aufhorchen. Denn eine Reihe äußerst erfolgreicher Firmen, v. a. in Indien, hat in den letzten Jahren bewiesen, dass diese BOP-Märkte sehr profitabel sein können, wenn sie mit dem richtigen Geschäftsmodell erschlossen werden. Der „Reichtum der Dritten Welt“ wartet auf findige Unternehmer mit innovativen Ideen - auch in Afrika.