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Mauritius - Brückenkopf nach Afrika

Mauritius ist eine 1,900 km2 große Insel im Indischen Ozean, 2,000 km östlich des Afrikanischen Kontinents. Die Republik Mauritius, zu der außerdem noch die Inseln Rodrigues, Agalega und Cargados Carajos (St. Brandon) gehören, hat enge Verbindungen kultureller, geschäftlicher und vertraglicher Art zu vielen afrikanischen Ländern. über die letzten Jahrzehnte hat sich Mauritius zu einem attraktiven, sicheren und wettbewerbsfähigen Standort für grenzübergreifende Investments entwickelt und gilt als bevorzugter Brückenkopf für Investitionen in und Geschäften mit Afrika.

Mauritius spielt bei der Entwicklung von Afrika eine entscheidende Rolle. Seine Einstufung auf der "weißen Liste" der OECD macht Mauritius aus internationaler Sicht zu einem einwandfreien Niedrigsteuer-Standort und Offshore-Platz mit Substanz. Mauritius ist in fast allen Afrika-Rankings auf Platz 1 zu finden und eine treibende Kraft bei der Transformation des Kontinents.

Doing Business in Mauritius

Aufgrund seines rapiden Wachstums als investorenfreundlicher Standort und seiner strategischen Lage zwischen Asien und Afrika wurde Mauritius zur bevorzugten Wahl bei der Gründung von Holdinggesellschaften, Stiftungen, Trusts und Special Purpose Vehicles.

In Kombination mit einem hervorragenden Rechtssystem, einer unternehmerfreundlichen Fiskalpolitik, einer allgemeinen Infrastruktur nach westlichen Standards und einem schlanken, aber effektiven regulatorischen Regime bilden einen fruchtbaren Boden für das Geschäftemachen.

Mauritius liegt in der Weltbank-Studie “Ease of Doing Business” auf Rang 25 von insgesamt 185 Ländern, und auf Rang 1 in Afrika.

Mauritius - Doing Business Report 2018

Insel der Freiheit und des Friedens

Mauritius führt auch die Ranglisten an bzgl. Demokratie und wirtschaftlicher und politischer Freiheit.

Eine liberale Ökonomie ist eine entscheidende Komponente der wirtschaftlichen Freiheit. Sie ermöglicht Individuen und Körperschaften, nach ihrem freien Willen zu arbeiten, zu produzieren, zu konsumieren, zu handeln und zu investieren. Mauritius ist weiterhin regional führend in Sachen wirtschaftlicher Freiheit - so das Ergebnis der Studie "2017 Index of Economic Freedom", die von der Heritage Foundation in Partnerschaft mit dem Wall Street Journal herausgegeben wurde. Mit einer Gesamtpunktzahl von 74.7 (von max. 100) liegt Mauritius weltweit auf Rang 21 (von 180 Ländern), dabei auf Nr. 1 innerhalb von Afrika, und noch vor Deutschland (Rang 26), österreich (Rang 30), Japan (Rang 40) und Südafrika (Rang 81).

Mauritius - Index of Economic Freedom

Mauritius ist in gewisser Weise einzigartig in der Welt, denn die Weltreligionen Hinduismus (48,5% der Bevölkerung, nach dem Census von 2011), Christentum (32,7%), Islam (17,3%) und Buddhismus (0,4%) koexistieren friedlich in einem dicht besiedelten Land.

Geschichte

Mauritius wurde 1968 unabhängig, nachdem es zuvor von den Holländern (1638 – 1710), den Franzosen (1715 – 1810) und den Briten (1810 – 1968) kolonisiert war. Englisch ist die offizielle Amtssprache (Regierung, Verwaltung, Gesetze, Wirtschaft, Verkehr), doch im Alltag und in den Medien sind Französisch und Kreolisch bestimmend. Die Bevölkerung ist multi-ethnisch, multi-religiös, multi-kulturell und mehrsprachig.

Die bedeutendsten Wirtschaftssektoren sind Zuckerrohr, Tourismus, Textilien sowie Banken und Finanzdienstleistungen. In der Zukunft soll auch die Meeresökonomie entwickelt werden, denn Mauritius hat eine der größten Exclusive Economic Zones in der Welt.

Das Klima ist tropisch/subtropisch und maritim. Die Zeitzone ist UTC+4.

Das Rechtssystem von Mauritius

Das Rechtssystem basiert teils auf dem Code Napoleon de Commerce, teils auf zahlreichen Bestimmungen aus dem angelsächsischen Rechtskreis. Das Rechtssystem und Rechtspflege und somit Rechtssicherheit sind auf einem hohen Niveau.

Mauritius ist seit der Unabhängigkeit eine stabile repräsentative Demokratie mit freien und fairen Wahlen. Die Menschenrechte sind staatlich garantiert und werden beachtet. Hinsichtlich politischer Stabilität wird Mauritius von keinem anderen afrikanischen Land übertroffen.

Mauritius hat das übereinkommen über die Anerkennung und Vollstreckung ausländischer Schiedssprüche (New Yorker übereinkommen) ratifiziert. Hierin verpflichten sich die Vertragsstaaten, auf dem Hoheitsgebiet eines anderen Vertragsstaates ergangene Schiedssprüche anzuerkennen und zu vollstrecken. Es kann daher im Vertrag mit dem ausländischen Vertragspartner die Zuständigkeit der Internationalen Handelskammer (ICC) oder eines anderen Schiedsgerichts vereinbart werden.

Mauritius ist das einzige internationale Finanzzentrum, das Mitglied aller großen Regionalorganisationen ist: Southern African Development Community (SADC), Common Market for Eastern and Southern Africa (COMESA) und Indian Ocean Rim – Association Regional Cooperation (IOR-ARC).

Mauritius hat Investitionsschutzabkommen mit 20 afrikanischen Ländern abgeschlossen.

Es gibt keine Devisenkontrollen oder Kapitalverkehrsbeschränkungen in Mauritius.

Mauritius ist ein Niedrigsteuer-Standort. Die Regierung hat 43 Steuerabkommen mit anderen Ländern abgeschlossen (Stand: März 2018); Abkommen mit weiteren Ländern sind in Vorbereitung. Einzelheiten zur Besteuerung in Mauritius finden Sie hier.