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Investmentrisiken in Afrika


Reduzierung des Portfoliorisikos durch Investments in Afrika

Es stimmt: Sie können Ihr Investmentrisiko reduzieren, indem Sie in Afrika anlegen.

Der Grund hierfür liegt in der Anwendung der Portfoliotheorie von Harry M. Markowitz. Der Kernsatz dieser Theorie lautet, dass sich das unsystematische Risiko einer Aktienanlage durch Streuung (Diversifikation) der Geldmittel auf viele verschiedene Aktien deutlich reduzieren lässt. (Im Gegensatz zum systematischen Risiko, dem alle Wertpapiere am Markt unterworfen sind). Dieser Effekt ist umso größer, je geringer die einzelnen Wertpapiere hinsichtlich ihrer Kursentwicklung miteinander korrelieren.

Und hier kommt eine entscheidende Besonderheit der afrikanischen Märkte ins Spiel: Diese sind nämlich mit der westlichen Finanzwelt weit weniger verflochten als die Wertpapiermärkte aller anderen Kontinente untereinander. Das liegt zum einen Teil in der (noch) niedrigen Entwicklungsstufe der afrikanischen Kapitalmärkte begründet, zum anderen Teil in der Tatsache, dass sie noch weitgehend unbeachtet sind.

Die geringe kapitalmäßige Verflechtung dieses letzten „großen weißen Flecks“ auf der Investmentlandkarte der Welt mit den anderen Kontinenten drückt sich in einer geringen Korrelation zu den Börsen in New York, London, Frankfurt, Beijing, Tokyo usw. aus. Und das führt zu einer deutlichen Reduzierung des Gesamtrisikos eines Aktienportfolios.

Risiken bei Direktinvestitionen

Betrachtet man ein Einzelengagement, sieht die Sache etwas anders aus. Das Risiko eines Einzelinvestments in afrikanische Werte ist sicherlich deutlich höher als dasjenige von deutschen, europäischen oder amerikanischen Aktiengesellschaften. Dieses Risiko setzt sich durch folgende Parameter zusammen:

Wie werden sich diese Risiken in der Zukunft entwickeln?